Postkarte-Geislautern 1942

 

Geislautern 1958

 

 

Geislautre,mei Doaf du haschd Dich vaännad.

Wemma iwaaleed was es hie alles genn hat:

E Hidd unne Grub, e soogenonnd Schloß. Hie hätt um e Hoa faschd sich de erschde Dompwoon uff Gleise beweed. Die ald Brauerei mit Weia unn Schdall ... längschd isse da Schpiddshack zum Opfa gefall. Hie war moo e Schwimmbad e Kleinod foa all; bis dieSchdadd dageschen abgeschdimmt had. Geislautre, mei Doaf Du bischd jeddsd debei unn machschd so monches Alde wie Nei. Jo Idealischde sinn in Geislautre noch groß, die schpuddse in die Hänn awwa donn leje die loos. Geislautre, mei Doaf ich honn Dich so gäär! Ich kumme so oft wie es geht zuDir häär. Geislautre, mei Doaf , denn foa mich bischde imma mei ,,Heimat,, geblieb! (von Rita Zorn 1989 - 700 Jahre Geislautern)

 

 

 Geislautern un es Wäldche.....

 

 

 djk. Geislautern

 

Männergesangverein Geislautern 1929 im Kloppwald. Bild Geschenk von Fam.Stutz Großrosseln.

Sie war Die Bergkapelle der Inspection XII

Nr.1 Ludwig Schmadel Nr.2 Maria Stutz ( Im Kloppwald)

Blick in die Ludweilerstrasse ( vom Masselgarten aus.)

 

Die erste Volksschule von Geislautern Postkarte 1914. shs

Einweihung des Dorfkreuzes 1853.

 

Turnverein Geislautern 1920.

 

Fußball Verein Geislautern 1920

 

Mühle Senzig

1869 wurde die Mühle durch Nikolaus Senzig und Michael Rupp erbaut

Eines der Ältesten Häuser von Geislautern Haus Gerstner erb.1700 Bild 1906

 

Gebäude seite mit Mühlrad an der Rossel.

Jakob Stutz aus Geislautern 1920

Beschäftigt als Elektriker Brauerei Geisl. - ab Juli 2020 Grube Velsen.

An der Post, Albert Anton,Michael Drisler,Melchior Friedrich

Bahnhof-Geislautern um 1937

 

Kinder am Bahnhof.

 

Haus Ahrweiler um 1920

Gasthaus Schuler am Bahnhof

Kaufhaus Rosa Weis.

Haus Qurin in der Schloss - Strasse.

 

Hansena - Brauerrei erbaut 1905

Geschlossen als Schlossbrauerei -Geisl.

Rosel Becker mit ihrer Mutter am Hammergraben.

shs

 

Haus Ahrweiler . Heute Stadtsparkasse Völkl. -Geislautern

Die Völkl.Feuerwehr rückt aus.

 

 

 
Das Heimatlied wurde von dem ehemaligen Rektor Johann Thies 1905 verfasst.

 

 

 

 
   

 Geislautern 1939 - 1940

 

Geislautern 1939. Ernte Einfahren am Erbhof Kreis.

 Geislautern wird geräumt. 1939

 

 

 Geschäft Braun 1939

 Unser Schwimmbad 1939

 Firma Braun

 Am Erbhof

 Kreis Geislautern

 Warndtstrasse

 

 Mühle Schäfer

 

 

15.12. am Erbhof Kreis

 

23.12.1940 Bombentrichter im Wäldchen.

 

Bild der erste gefallene Soldat aus Frankreich
     
Eine kühle Erfrischung für Wandrerer an warmen Tagen

 

Das Kreuz im Warndt.

Von einem Bergmann geschnitzt ( Ludweiler)

 

Das Buch zur Geschichte des Kreuzes im Warndt.
   
Geislautern um 1950 Autohaus Friedrich um 1966, links noch zu erkennen Tabak Stutz Wo Heute Autos stehn, verlief der Hammergraben. (Bilder Geschenk von Herrn Friedrich) Reinhard Dörr,Herr Bachelier,und Rosel Becker im Garten am Hammergraben.1955

 

Das schönste in Geislauterner war das Schwimmbad.

 

 

Postkarte Mandolinen Club Geislautern 1930. shs

 

Wanderverein Fortuna - Geislautern gegr.1923

Saarbrücken Hbf..... shs

 

Fahrplan und Fahrschein

von Louisenthal nach Großrosseln über Grube Velsen. shs

Zum letzten mal am Rotweg.

 

 

Postkarte 1960. shs

 

Bergschule Geislautern.

 

Postkarte 1958 und Bild Meistermanschaft 1956. shs

 

   

 

Postkarte Freibad Geislautern. um 1962.shs

Eröffnet 1937 als Badeanstalt.
 
 
 

 

Blick in einen Schacht.

Das Bild hing in der Markscheiderrei der Grube Geislautern

Welches Schacht läßt sich leider nicht mehr Feststellen.

shs

 

 

 

 

   Die Geschichte des Bergbaus im Warndt

 

Geislautern ist sicherlich älter als der Zeitpunkt,an dem es zum ersten Male in einer Urkunde genannt wird.

1296: Erste urkundliche Erwähnung von ,,Geisenlutra ,,

1316: Graf Johann I.belehnt den Ritter Ulrich,einen Sohn Heinrichs von Fölklingen und dessen Nachkommen mit der Vogtei von Geißlutre und einer Wiese unten an Folchelingen, genannt ,,Leite ,,

 

Einst Jagdgebiet deutscher Kaiser

In einer Belehnungsurkunde vom ......... . . . . 29. Dezember 1572 finden wir auch den ersten Hinweis auf Steinkohle in unserem Gebiet. Die nächste Erwähnung von Steinkohle im Rosseltal stammt aus dem Jahre 1692 .Ein Förster Schiyra erhielt die gräfliche Erlaubnis zum Kohlegraben.

 

 

 

 

Spezial Grundriss Geislautern. 1869. gesch.von Freunden

Die alte Grube als Schule genutzt 1965. Bild W.Weiter

Eine wesentliche Erhöhung der Steinkohleförderung im Warndt brachte die Zeit der französichen Verwaltung von 1793 bis 1815. Das heimatkundliche Interesse für den Warndt liegt in der Tatsache,daß es in Verbindung mit der,, Ecole pratique des Mines,, in Geislautern entstand.Die Eröffnung dieser französichen Bergwerksschule war durch ein Dekret Napoleons vom 12. Februar 1802 angeordnet worden.

Napoleonische Bergschule 1807-1818

Duhamel wurde 1807 zum ersten Direktor berufen,ihm folgte 1813 Beaunier. Hinweise auf die Kohlegewinnung im Baufeld der Grube Geislautern.Tagebaue und Stollen im Bereich der ausgehenden Stollen der Flöze Alvensleben und Flöz 2. Der Atlas von Beaunier und Calmelet befindet sich heute in Paris.Die Belegschaft der Grube Geislautern schwankte 1815 zwischen 50 und 60 Mann mit einer Jahresförderung von etwa 6000 Tonnen.

Kohleverladung auf der ehemaligen Grube Geislautern

von Peter Schilke Geislautern

 

Grenzgänger - Ausweis eines Bergmannes.1939

Fahrradschein 1946

Arbeitskarte.

1945 Saargruben Aktiengesllschaft. Steinkohlenbergwerk Luisenthal

1946 Steinkohlenbergwerk Geislautern

1947 Steinkohlenbergwerk Geislautern - Grube Velsen - Untertage

Invalidenversicherungsschein

Beschäftigungs Zeugnis ( Steinkohlenbergwerk Geisl. )

 

 1902 erreichte die Grube Geislautern ihre höchste Jahresförderung mit 74152,5 Tonnen, die dann sehr schnell abfiel.

Die alte Grube Geislautern 1966.

 

Grube Geislautern wurde 1908 eingestellt, trotz ihres hohen Alters hat sie es nie zur rechten Blüte gebracht. Dies war für manchen ein schmerzlicher Abschied von einer liebgewordenen Arbeitsstätte. Der im vollen Aufblühen begriffenen Tochtergrube Velsen wurde hierdurch eher ein alter Stamm erfahrener Bergleute zugeführt.

Stollen Eingang aus längst vergessener zeit:

Im Stollen (Aufnahme 2010)

Kumpel an einem Stolleneingang um die Jahrhundertwende

Schlafhäuser der Grube Velsen

 

Die preußische Bergverwaltung versuchte mit großem Eifer Bergleute aus anderen Bergbaurevieren, besonders aus Gegenden mit versiegendem Bergbau, anzuwerben,um die Belegschaft der Gruben an der Saar vergrößern zu können und damit der gesteigerten Nachfrage nach Steinkohlen nachzukommen. Die Bergleute wurden in den Schlafhäusern untergebracht, die erstmals in den dreißiger Jahren des 19.Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe der Gruben errichtet wurden, um den zugewanderten Bergleuten eine billige Unterkunft zu geben.

 

Am 2.April 1897 wurde die Bohrung ,, Geislautern IV ,, südlich der Grube Geislautern angesetzt.die Bohrung wurde bei 354,46 m eingestellt nachdem man 5 bauwürdige Flöze gefunden hatte.1898 wurde an der Stelle der Bohrung der Versuchsschacht Velsen I angehauen.Ab einer tiefe von 27 m.lief immer mehr Wasser und Schlamm ein. so das er 1900 wieder verfüllt wurde.Der angetroffene Wasserreichtum führte dann ab 1906 zu Errichtung des Wasserwerkes Lauterbachtal.

 

An der Stelle steht heute ein Pumpenhaus des Wasserwerkes Lauterbach

Grube Velsen

 

Der Schacht Gustav 1erreichte1902 die vorgeseheneTeufe von500 m und im gleichen Jahr wurde mit dem Abteufen des Ausziehschachtes Ostschacht 1 begonnen (Ludwigschacht),die Jahresförderung stieg ab 1909 sehr schnell an.Dann infolge der Kriegswirren und Wirtschaftskrisen sehr unregelmäßig bis sie1942 die Millionen- grenze überschritt. Die Saarländischen Gruben waren durch den Friedensvertrag von Versailles Frankreich zugesprochen worden. Neuer Rechtsträger war die ,,MINES DOMANIALES FRANCAISES DE LA SARRE", die schon 1924 ihr erstes Pachtfeld, Karlsbrunn, an die ,,SARRE - ET MOSELLE" verpachtete.

 

Als Ersatz für die Zerstörung in Nordfrankreich, als Beitrag völliger Wiedergutmachung von Kriegsschäden

 

 

Werbe Aufkleber Pro-Bergbau

Plan Aufteilung der Abbaufelder in Lothringen bis 1919

 

 

 

 

 

Abteufen Schacht Gustav 2

Postkarte der Krieg 1914/15 Abteilung Frankreich der 123 Infanterie-Division.Grube 13 bei La Bassee.

 

Notgeld der Gemeinde Eppelborn-Dirmingen 1921

 Einhundert Tage Streik:

 

Der Bergarbeiterstreik 1923 - der größte Aufstand in der Geschichte der Saargegend -französicher Gendarmerie vor der MINES DOMANIALES Inspection XII Geislautern

 Als Prinz Wilhelm von Preussen 1819 die Grube Geislautern besuchte,wollte man ihm etwas besonderes bieten.Man trommelte alles Bergleute von verschiedenen Gruben die ein Musikinstrument spielten zusammen.Aufgrund fehlender Proben höhrte es sich eher nach Katzenmusik an.

Da es in anderen Bergbaurevieren schon Musikkapellen gab ordnete er an,das auch an der Saar ein Musikkorps zu gründen sei.So geschehen 1820..

 

Die Bergkapelle Geislautern anno 1904 in Saarbrücken. shs
 

 

Kohlenverladestelle am Saarschacht in Wehrden.Hier wurden auch die Kohlen verladen die durch den Kanalstollen aus dem Abbaufeld Geislautern Tranzportiert wurden.

Das Bild wurde bearbeitet da es Stark beschädigt war. shs

 

 Das Saarschacht in Wehrden

Im Hintergrund der Galgenberg in Geislautern

 

Heute steht hier der Lebensmittelmarkt

Kaufland.

Wehrdenerschacht 

auf dem Wehrdenerberg

Stadtsparkasse.
 

 

Maschinenhaus in Wehrden der Grube Geislautern.

Haspelanlage zum Kanalstollen.

 

Bethaus am Saarschacht.

 

Kanalstollen Eingang.

Er wurde auch als Luftschutzbunker genutzt.

Bild von 1967 Der Kanalstollen. shs

Weiter Richtung abzweig Wetterschacht.

Ende der Strecke.

 

Ende des Stollens bei etwa 390 Metern.

Eine alte Aufnahme,dieser Teil liegt heute hinter einem Damm.

Die beiden Dämme nach den Strecken abzweigungen

Da der Stollen auch als Luftschutzbunker benutzt wurde könnte das eins der ersten absaug rohre gewesen sein.

Bild eines Wetterschachtes auf der Höhe Galgenberg Geisl.

Das Bild ist von 1968.Leider wurde das Mauerwerk durch Waldarbeiten zerstöhrt.

Kanalstolleneingang mitte Wehrdner Berg,Verfüllt 1972

 Grube Warndt

 Regelung durch den Saarvertrag 1956. Die Pachtfelder wurden nach Menge, Lage und Teufe neu vereinbart, ihre zeitlichgestaffelte Rückgabe bis 1981 geregelt. Dieser Vertrag zwischen der Bundesrepublik und der Republik Frankreich bildete die Grundlage für den Bau der Warndtanlage.

 

Bild:Befahrung Flöz E.Unterbank im Emmersweilerfeld,halbsteile Lagerung 1968

Einstauber -420 m.Sohle Feld Emmersweiler 1968

Bild gesch..N.Röbnack Stgr..2. von links

 Dieser Ausweis verlor nach der Abstimmung und der Rückgliederung der Saar 1958 seine Gültigkeit, im Emmersweilerfeld war es die Anlage St.Charles und im Karlsbrunnerfeld Schacht 5 Merlebach-Nord (St.Nikolaus)

Blick auf die Sandgrube am Ludweiler Schacht etwas 1952, da man von Spühlversatz auf Bruchbau umgestellt hatte, wurde die Fläche genutzt zum Auffahren einer Bergehalde

 

 Ludweilerschacht,

 

vor 1962 Westschacht genannt, Lage2.150 m südwestlich vom Gustavschacht, angehauen 4.Juni 1951, war zum Schluß ausziehender Wetterschacht.Im Dezember 1982 wurde der Schacht verfüllt.

 

Der Weg GrubeVelsen zur Grube Warndt.

1.Pachtfeldgrenzen im Warndt nach Vertrag von 1958

2.durch die Hauptquerschläge nach St.Charles IV 1961

BWD Warndt Geislautern - Warndtbüro

Topografie - Model Warndt - Grube 1961

shs

 Die Grube Warndt

 

Am 04.01. 1963. Die ersten 400 Bergleute sind auf der Grube angefahren.Durch Aufsichtsratsbeschluß am 07.03.1991 Verbundbergwerk Warndt/Luisenthal

 Grube Luisenthal

 

Die Grube Luisenthal mit den Schächten Richard 1.und 2.

 Die Entwicklung der Grube begann mit zwei Tiefbohrungen,1897 auf der rechten Saaruferseite im Alsbachtal und die zweite auf dem linken Saarufer beim Ortsteil Stangemühle

Die Dampflok L-38 im Einsatz auf der Grube Luisenthal

 

Blick auf den Lagerplatz mit der Werkstatt

 

Blick auf die Anlage mit der Verwaltung

 

Der Ludwig Stollen genannt nach Betriebsführer Ludwig Borschel.Er wurde aufgefahren für den Bergetranzport zur Grube Camphausen

Zwischen den Schächten Richard 1.u.2.

 

Mesch. Werkstatt

 

Eingang des Albertstollen

Der Albertstollen ist auch ein Stück Kultur des Bergbau an der Saar.

Schade ist nur das es Bürger gibt die ihren Müll am Kultur Denkmal Entsorgen!

Der Alsbachstollen 

 

Blick in den Albertstollen ( Pumpstrecke)

 Beisetzung der tödlich verunglückten Bergleute,Josef Schmidt und Mathias Treinen

aus Nassweiler,auf der Grube Reumaux am 29.03.1925

 Geschichte an der Grenze 1935 - 1940

Die Grube Reumaux 

 

Grenzer 1935 vor der Saarabstimmung
 

 

Ein Buch .shs

 Unmittelbar an der Saar-Grenze,hat Frankreich nach dem 1. Weltkrieg diesen Schacht Abgeteuft.

Französische und Deutsche Zöllner am Grenzstein

 
 

     
     
     

     
     
     

     
     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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