Postkarte Saarbrücken Reichstrasse 1906

Mit der Königlichen Bergwerksdirektion

Nach der fürstlichen Verwaltung der Gruben an der Saar übernahm diese der französische Staat. Französische Truppen hatten 1793 das Land an der Saar besetzt. Im 2.Pariser Frieden vom 20.November 1815 wurde das Land an der Saar Preußen zugesprochen. Jetzt war es Rheinprovinz mit der Hauptstadt Trier. Die Gruben unterstanden bis zum 9.Januar der königlich preußischen Verwaltung; bis zum 30.September 1961 dem königlichen Bergamt zu Saarbrücken, danach ab 1.Oktober der königlichen Bergwerksdirektion zu Saarbrücken. Am 10.Januar 1920 übernahm der französische Staat nochmals die Gruben an der Saar. Im Versailler Friedensvertrag hatte Frankreich für 15 Jahre das Eigentum an allen Gruben übernommen. Die Administration des Mines Domanial francais du Bassin de la Sarre verwaltete die Gruben bis zum 28.Februar1935. Im römischen Abkommen vom 3.Dezember 1934 einigten sich die französische und deutsche Regierung über den Rückkauf der Gruben

für 900 Millionen Franken.

 Grube Geislautern

 

Es ist historisch, dass seit sechs Jahrhunderten an der Saar Kohlenbergbau betrieben wird und es auch nicht zu vergessen sein sollte, dass die Steinkohle lange Zeit das Rückgrat der Saarländischen Wirtschaft war. Die Grenzlage des Saarlandes hat dazu geführt, dass die geschichtliche Entwicklung des Bergbaus eng mit der politischen Geschichte des Landes verknüpft wurde. Nicht weniger als neun mal haben die Saargruben den Eigentümer oder Besitzer gewechselt.

 Die letzten Bilder vor dem

 

endgültigen Abriss

 

1966

 

Zur Zeit des Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken wurden nach dem Bericht des Kammerrates Kremer vom 3. Mai 1773 in Geislautern 2 Stollen mit 7 Arbeitern betrieben

 

 

 

 

Postkarte 1906 mit der Kohlenverladestelle....

 Von einst 3 Kohlenverladehäfen an der Saar waren es im Jahre 1954 noch einer. Gravierende Probleme brachte die wirtschaftliche Rückgliederung der Saar 1958. Es entstanden Frachtmehrbelastungen im Saar-Binnenverkehr und im Verkehr nach Frankreich. Im Montan-Güteraustausch zwischen dem Saarland und Frankreich entstanden nun Vorteile für Schienenverkehr und Straße.

 

Die Saar und die Kohlenkanäle in Frankreich hatten dadurch an Bedeutung verloren.

 

 

 

 Die bisherige Abbaumethode am Ausgehenden der Flöze wich dem Schemelbau beim Aufschluß durch Stollen, wobei die ersten Stollen nur Verlängerungen der Kohlenlöcher in den Berg hinein waren.

 

 

Bild Halbschicht

 

Bild Bergleute 1900

 

 

 

Bild 1906

 Bild oben links.Halbschicht.

Bild oben. Der Bergmann nennt seit alther die in der Grube um- gehende Luft Wetter. In früherer Zeit benutzten die Bergleute nur offene Geleuchte, Kerzen, Öl oder Unschnittlampen. Selbst an Kanarienvögel, die sie mitnahmen, konnte der Bergmann feststellen, wann die Wetter matt wurden. Denn der gefährlichste Feind des Steinkohlenbergmannes sind und waren die Schlagenden Wetter

Bild links

Arbeiter in einer Rätterhall 1902

Hier wurden die Kohlen im groben Verfahren von den Bergen getrennt. Die schlechten Lebensumstände der Familien in dieser Zeit und ihre Not wurde darin etwas gemildert, daß diese Arbeit auch von Frauen und Kindern als Zuverdienst erledigt wurde.

 

 Förderung

Unter Förderung versteht man im Bergbau den gesamten Transport von Kohle und Berge vom Gewinnungsort bis nach über Tage und den untertägigen Transport von Material. Aus den Stollen fuhren die Bergleute die Kohlen in Karren zur Halde vor dem Mundloch. Die preußische Verwaltung begann die Karrenförderung abzuschaffen und durch Wagenförderung zu ersetzen. Zeitweise waren auch Pferde zur Förderung unter Tage eingesetzt.

 

Bild links  Das letzte Grubenpferd

 

bei seiner Verabschiedung am 16.08.1962

 

 

 

 

BANQUE DE FRANCE

 

DIX FRANCS

 

Zahlungsmittel im Saarland bis 1951

 

Der Geislauterner Dampfwagen(Model im Warndtmuseum)

 

Er sollte auf dem 2,5km langen Friederiken-Schienenweg von der Grube Bauernwald bis Luisenthal den Transport von Kohle übernehmen.

 

 Lokfahrer

 

Wilmes, Geid und Herth auf der 420m- Sohle im Feld Ludweiler

 

 

 

 

Fahrhauer Puhl ( Bild rechts ) genannt der Kohlekönig vom Warndt

 

 

 Grube Warndt

 

Fahrhauer Puhl und Mannschaft am Förderleitstand auf der 600m-Sohle. Von dieser Stelle wird der Lokbetrieb koordiniert.

 

 

Wettersteiger Kaufmann, Jürgen und Maschinensteiger Faust, Albert

 

 

 

Grube Luisenthal Richardschacht

 

2005

  

 

von rechts nach links: ehem. PS.Dir. Amboss H., IGBCE Roht J., ehem.Wirtschafts-Minister Hoffmann, IGBCE Blass Hermann, IGBCE Schmadel H.

Grube Velsen 5.Sohle

 

Verabschiedung am 20.01.89 von Rev.Stgr.

 

Rigobert Kuhn Rev.61

 

 

Heute Sitz der Landesforstverwaltung

 

Abteufarbeiten Grube Velsen

 

Gustavschacht 2

Lied von 1962 über die Grubenkatastrophe von Völklingen

 

( Grube Luisenthal-Alsbachschacht )

Text Horst Ross KAB Liedermacher 1962 Situation 2 Songs

Volksweise USA 1947

 

Von 1950

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