Die Saar

Ein Land wird so,wie die Menschen es gestalten,reich oder arm oder irgendwo dazwischen.Ein Land kann gesegnet sein mit fruchtbaren Äckern oder mit Bodenschätzen.Aber die Äcker mußten erst angelegt,die Bodenschätze zu Tage gefördert werden.

 

 

 

 Landwirtschaft

 

 

 

 Kohle

 

 

 

 Stahl

Durch den Fleiß der Saarländer wurde dieses Land groß gemacht..

Eine Geschichte über:  Den Warndt und das Rosseltal

von der Quelle bis zur Mündung.

WernerWeiter. u. Horst Schmadel.

 Das Rosseltal/Der Rosselgau/Pagus Roslensis

Ab dem verherenden Hunneneinfall von 451 und der von Trier und Metz ausgehenden
christlichen Missionierung durch klostergründene Mönche, begann im Westrich eine fundierte
Geschichtsschreibung. Während wir über die Vergangenheit der Saar- und Bliesgaugrafschaften
verhältnismäßig gut unterrichtet sind, liegt die Geschichte des Rosselgaues dagegen im Dunkeln.

 

Gaugrafen (Die Grafen von Leiningen/Metz, Saarbrücken-Commercy,
die Herrn von Kriechingen)

 

 

 Buschborn

 Buschborn/Boucheporn

Die ältesten Namensformen sind 1121 Buspornum, 1361 Besperon.

Buschborn liegt an der Römerstrasse Metz-Worms, der bedeutendsten Fernverbindung, die unsere
Gegend berührt.


 

 

Der Buschborn

Die oberste Rosselquelle

In einem quadratischem Brunnenhaus in römerzeitlicher Bauweise mit einer gefassten Quelle
am südlichen Abhang des 412 m hohen Mottenbergs und nördlich der nach Metz führenden
alten Römerstraße bei Buschborn (Boucheporn) nimmt die Rossel ihren Anfang.

 Als ein linker Nebenfluss zur Saar entstpringt im Staatswald von Lubeln/Longeville-lès-St.
Avold in Lothringen die Rossel. Unterhalb einer Muschelkalkstufe bei Buschborn entsteht aus
drei kleinen Quellbächen, im Judenloch, am Himmelstein und an der Dripperchen Quelle, ein
29 km langes Gewässer, das zunächst von Westen nach Osten und dann von Süden nach Norden
verläuft und in gleichmäßigem Gefälle weite Talauen des Buntsandsteins im Warndtwald
durchfließt, bevor es bei Wehrden in die Saar mündet.

  Die untere Dann sind es mehrere kleine Quellbäche im Judenloch, am Himmelstein und an der Dripperchen
Quelle unterhalb des 341 m hohen Kirchbergs bei der Gemeinde Bucheporn/Buschborn. Dazu
kommt vom 317 m hohen Lorenzberg, ein Bach, der über einen 8 m hohen Wasserfall im
romantischen Tal Himarin zur noch kleinen Rossel einmündet. 2
Dieses Waldgebiet ist durch die Trasse der hier verlaufenden Autobahn A 4 stark entstellt.

Die Herkunft des Gewässernamens Rossel ist nicht eindeutig geklärt. Vergleiche dazu finden sich
aber im indogermanischem und romanischem Sprachraum. Schon früh gab sie der umliegenden
Landschaft als Rosselgau, Pagus Roslensis ihren Namen. Dieser Gau lag weit um das Tal der
Rossel im Grenzbereich der beiden keltischen Stämme der Treveri und Mediomatrici mit ihren
Hauptstädten Trier und Metz in der Provinz Gallia Belgica. Erste schriftliche Erwähnung finden
sich in den Jahren 777 als Rosalinse, 884 in pago Rosalinse, 888 Roslohgowe, 1046 pago
Rosselegouue. 3
  in arbeit.  
   

 St Avoldt

 

 

 Lange lag die Geschichte des Rosselgaues im Dunkeln.Erst mit der christlichen Missionierung im Jahre 460 begann hier die neue Siedlungsgeschichte.Der Überlieferung nach gründete der hl.Fridolin an der Rossel ein Kloster,das im Jahre 720 zu einer Benediktinerabtei erhoben wurde.Diese Siedlung entwickelte sich zu der Stadt St.Nabor oder St Avold

 

Die Kapelle des heiligen Fridolin, erbaut in der Mitte des 18. Jahrhunderts, ist heute noch als Ruine zu sehen.

2014

   
   
   

 

 

  St.Avoldt

Soldaten -Friedhof 1914-1918

 

 

 

Denkmal France

Mort Pour La France

 

Russe

 

Denkmal Deutschland

 
 

 Hombourg - Haut

 

Das Schloss von Haussen und der Dorfbrunnen

 
   
   
   

 

Das Helleringer-Schloß ( zust.1996 )

 

 

 

 

 Hombourg - Haut und die 14.Nothelfer

 

 

Teufel,Bessenheit, Augenkrankheit,8.August

Drachen,Hilfe im Kindbett,20 Juli

 Dornenzweig,20. September

 Rad,Stottern,Beschützerin der Friedhöfe,25.November

später auf Allerheiligen,und Allerseelen verlegt

 Drachen,Schwert,Hilfe bei Tierkrankheiten,23.April

 Salbfläschchen,Uringlas,für eine gute Gesundheit,27.Juli

 

 

 

Kopf in beiden Händen,Kopfschmerzen,9Oktober 

 Christkind,gegen plötzlichen Tod,21.August

 Kruzifix im Hirchgeweih,Hilfe in schwierigen Lebenslagen,20.September

 

 

 

 

 Kelch,Hostie,Turm,Hilfe der Sterbenden,4.Dezember

 Kerze,Halsschmerzen,3.Februar,auch als Beschützer der Tiere mit einem Geweih

 Abtstab,Buch,Pfeil,Hund,Hilfe zur Beichte,1.September

 

 

 

 Winde,Hilfe bei Leibschmerzen,2.Juni

 Helfer in Notfällen,Tollwut,Blitz,Gewitter,der Lahmenden und Blinden

 Geweiht ist die Kapelle der heiligen Katharina.Sie gilt als die Schutzpatronien der Friedhöfe

 Freyming - Merlebach

 Merlenbach/Merlebach

Im Jahr 1590 heisst der Ort Glashütt, 1610 Merleburg. Eine um 1590 angelegte Glashütte im
Genweiler Wald ist der erste Kern der Ansiedlung.

Die öfters bei Merlebach angeführten römerzeitlichen Funde gehören zu Heiligenbronn/Sainte-
Fontaine. Die Römerstrasse Metz-Saarbrücken verläuft heute als Feldweg an der Nordseite der
Gemarkung Merlebach und bildet zugleich die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich.
 
   
   
   

Cocheren 

 

 

Der Alte Bahnhof von Cocheren Erbaut 1906 ( Abriss 1987 )

 

 

Die Alte Verladerampe ,hier wurde 1914/18 Kriegsm.verladen

 

Gedenkplatte an der Rampe.
   

 Emmersweiler

 

Gensbachermühle D

 

Grenzstein

Mit Blick auf Marinau

 

Gensbacherhof F

 
   
   
   

 Morsbach

   
   

 

Ulanengrab 2013

 Die Ulanenpatrouille von Morsbach
5. Schwadron des Hannoverschen Ulanenregiments Nr. 3.
1. ZugPremierleutnant von Steinhagen +
Gefreiter Knutschke +
Franz Bruckner +

gefallen an der Straße von Morsbach nach Roßbrücken am 7. August 1870.
   

 Forbach

 

 

Blick auf Forbach 1985

Links im Bild die Simon Schächte

 

 

 

 

 

 

Forbach mit Rathaus 1904

 
   
   

Petite Rosselle

 

1290 Rosseln

Huberrosseln 1326, Klain-Rosselin 1594
(Unter St.-Charles 1856, Ober St.-Charles 1863, Urselsbach 1874, Cité Théodore 1876, Cité Gargan 1879,
Wendel-Nord 1880, Wendel-Süd 1905, Wendel-Nord 1924, Leyenne 1946, Quatre-Vents 1947 Cayenne,
Winterhubel 1955)

Petite-Rosselle, Kleinrosseln,

1908

1982

 

Schlafhaus 1.

 

 

Puits Joseph

 

 

Puits Gargan 1914

catastrophe de 16.09.1929 St. Charles

 

Krankenhaus

 

Verletzte von st.Charles 1929
   
   
   
 

 

 

Plan Landes - Archic Saarbrücken 22/2837

Die Grenzstreitigkeiten zwischen Großrosseln und den anderen Forbacherischen.1623 - 1745 

 

Plan 1665 Landesarchiv Koblenz

 

 Großrosseln

 

Großrosseln,Emmersweilerstrasse 38 zustand 1985

1.u.2 Stock wurden 1814 neue errichtet

Haus von Baptist Spingler,Angelika Schuler

 

 

Hoffseite des Hauses,der Keller wurde Gebaut 1714

 

Fenstersturz 1714

 

 

 

Von Großrosseln

Geschrieben von Johann Orth Pfarrer in Großrosseln 1856
 

 

Monatlicher Sonderbeleg in dem Gemeindeblatt

 

Metzgerrei Schmidt

 

Hauptstrasse 1913

 

Eduard Keller

 


 

 

 Rossella
Der Siedlungsname bezieht sich auf den Gewässernamen Rossel und würde mittelhochdeutsch
heißen ze der Rosseln = die Siedlung an der Rossel. Erste schriftliche Erwähnung 1290 Rossella,
1365 Rosseln, 1577 Rosselen. Ab 1587 zur Differenzierung Großrosseln gegen das nachbarliche
Kleinrosseln, 1594 Klein-Rosseln, 1618 Klain-Rosselen, 1624 Klein-Rossel, Petite Rosselen,
1709 le Petit-Rousseln, 1756 Rosselle-la-Petite, 1762 la petite Rosselle, Petite-Rosselle.

 

Die Lothringer Kirche. Bild 1914

Sie war auch die erste Kirche in Rosseln.

im Hintergrund die Heutige Kirche.Nr.3

Eingangsportal.

 

 

 

Die alte Rosselbrücke erbaut 1680 von dem Sonnenkönig Ludwig dem 14.1944 gesprengt

 

 

Gasthaus Wendel ,später Gasthaus Hammerschmid

Metzgerei Münsch

     

 

Karlsbrunnerstrasse.

 

Karlsbrunnerstrasse

 

Schuh Kronzer
 
   
   

 Velsen - Rotweg

 

   

 

Bahnhof Velsen ( Abriss )

 

 

 

 

 Geislautern

   
   
   
   

 Wehrden

   
   

 

 

 
 

 

 

 

 Der Warndt

 Urkundlich wird der Warndt ersmals wegen eines Streites zwischen den Grafen von Saarbrücken und dem Bischof von Metz im Jahr 999 erwähnt und seit dieser Zeit füllen dicke Aktenbündel die Regale einheimischer Archive über Differenzen zwischen kirchlichen und landesherrlichen Besitzansprüchen. Waren im Mittelalter meist Wege-, Wald- oder Schweinemast berechtigungen Anlaß die Gerichte zu beschäftigen, so wurde im 20. Jahrhundertdie Steinkohle des Warndts ein Streitojekt zwischen den neuen Nationalstaaten Deutschland undFrankreich. Als Ergebnis dieser nachweisbaren tausendjährigen Vergangenheit besteht heute derWarndt politisch aus einem französischen und einem deutschen Teil, und kirchlich gehört er halbzum Bistum Trier und Metz.

 

  Das ehemalige Warndt - Ehrenmal

wurde im Jahre 1934 vor der Rückgliederung durch die Kyffhäuser/Krieger und Kameradschft im Deutschen

Warndt / Saargebiet errichtet.

 

 

 Eindrucksvolle Einfachheit bildete die Grundform des Denkmals.Aus einer Rundlage von 70m Durchmesser ragte der gewaltige Obelisk.Auf dessen Vorderseite befindet sich der Erzengel Michael

 

 Auf der Rückseite waren die Worte " Herr mache uns frei " und 15 Kreuze angebracht,wodurch die 15 Jahre der Abtrennung versinnbildlicht wurden.Um den Obelisk der Ehrenhof mit 50 m Durchmesser und darum,etwas tiefer gelegen,der Wehrgang,vom dem 4. zugänge zum Ehrenfriedhof hinaufführten,die von je.2 Pylonen mit Opferschale flankiert wurden

 

 An den Seiten der Pylonen waren das Hoheitszeichen des neuen Reiches und die Sinnbilder unserer Saar - Industrie und Wirtschaft angebracht,an der Innenseite die Namen der 234 Helden aus den 7 Warndt Gemeinden,die für Deutschland und uns ihr Leben hingaben.Besonders bemerkenswert sind die auf der Vorderseite angebrachten Kriegerköpfe.

 

 

 

 

Die Nachkriegs - Verhältnisse - speziell im Warndt - Bereich - führten dazu daß das

" Warndt - Ehrenmal "

1947 zerstöhrt und verschrottet wurde.

 

 Lageplan des Denkmals priv.samlung.

 

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